Hechelfedern für Schwänzchen

Der untere Teil der Hechelfeder besteht fast nur aus flaumigen Fibern. Diese Fibern sind sehr weich und eignen sich für Streamerschwänzchen, wenn sie lange genug sind. Federn mit einem hohen Anteil an den weichen Fibern werden im Handel als Grizzly Marabou und Chickabou verkauft. Die Fibern sind ähnlich den Maraboufedern, aber mit kürzeren Fibern.
Dieser Teil der Feder wird meist nicht verwendet, die Fibern sind aber gut für Schwänzchen von Nymphen und auch Nassfliegen, weil sie im Wasser gut spielen.
Bei vielen Hechelfedern von genetischen Bälgen, wie die Feder im unteren Bild, ist dieser Bereich sehr kurz und kann nicht fürs Binden genutzt werden.Das linke Bild stammt von einem einfachen Balg, der einen ausgeprägten unteren Teil besitzt. Im unteren Bild habe ich einen Schwanz mit diesen flaumigen Fibern gebunden. Sie sehen die weichen Fibern mit dem Flaum. Der Schwanz wurde mit den Fibern der Feder aus dem oberen, linken Bild gebunden

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Die Fibern im mittleren Teil der Feder besitzen einen unteren flaumigen Teil und eine steife Spitze. Sie können für alle Arten Fliegen verwendet werden. Die Fibern sind lang und eignen sich gut zum Einbinden. Sie sind auch schon für Trockenfliegen geeignet, dabei sollte man acht geben, dass der komplette flaumige Teil eingebunden wird, ansonsten verliert der Schwanz an Tragkraft.Das sieht man oft bei billigen Fliegen aus Fernost oder Afrika
Die Fibern sind natürlich am Besten für Nassfliegen und Nymphen geeignet.
Auf dem unteren Bild sehen Sie einen Schwanz, der mit diesen Fibern gebunden ist. Am Ansatz sind die Fibern noch flaumig , danach verliert sich der Flaum. Man sieht auch deutlich die langen Fibern

Die Spitzen im oberen Teil haben Parktisch keinen Flaum mehr und sind besonders für Trockenfliegen geeignet. Allerdings sind die Fibern nicht mehr so lang wie aus dem mittleren Teil. Schwänze für größere Trockenfliegen weisen oft einen Schwanz mit Fibern aus dem mittleren Teil der Feder auf. Auf dem Bild links sehen Sie die steifen Fibern besonders gut. Genetische Federn weisen eine hohen Anteil an diesen steifen Fibern auf. Bei einfachen Bälgen ist dieser Bereich oft kaum vorhanden. Man sieht den Unterschied zwischen den zwei Hechelfedern auf den beiden Bildern genau. Auf dem unteren Bild sind weniger steife Fibern vorhanden, von denen einige veborgene Spitzen besitzen, was aber in der Praxis nicht viel ausmacht.
Die Fibern auf dem Bild mit dem Schwanz stammen aus der Federn vom unteren Bild gebunden. Sie sehen, dass der Schwanz an der Einbindestelle kaum Material auf den Schenkel aufträgt. Die Fibern sind allerdings am Ende verbogen. In der Praxis spielt das keine Rolle, wichtiger für einen Trockenfliegenschwanz sind steife Fibern.


