Coq De Leon
Die Coq de Leon Federn sind das Hechelfedern von den Hähnen in Der Gegend um Leon. Die Federn werden von lebenden Hähnen “geerntet. Die Federn haben eine geniale Musterung und sind sehr steif, was einem bei Schwänzen von Trockenfliegen natürlich sehr entgegenkommt. Qualitätsmerkmal sind Steifigkeit und Glanz. Die originalen Federn haben einen großen Nachteil, Sie sind sehr teuer. Es gibt auch Coq de Leon von Whiting als Tailing Pack und Balg, die Qualität entspricht aber nicht der spanischen Qualität, für den praktischen Einsatz reichen die Federn aber. Spanische Fliegenfischer sehen das wahrscheinlich anders. Die Coq de Leon Fliegen haben dort eine große Tradition.
Hier sehen Sie eine Feder in Nahaufnahme. Deutlich zu erkennen ist die besondere Musterung, die den Federn zu eigen ist. Die Fibern sind lang und gerade.
Die Federn können sehr sparsam verwendet werden. Sie benötigen nicht allzu viele Fibern für einen Schwanz.
Wenn Sie die Fibern brauchen, stellen Sie die benötigten Fibern senkrecht zum Kiel. Nehmen Sie die aufgestellten Fibern zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand. Reißen Sie die Fibern vom Stamm, keinesfalls schneiden! Sie haben jetzt die Fiber in der Hand, sie können diese durch leichtes Aufstoßen auf eine Fläche ausrichten. Es sollte aber nicht viel fehlen. Danach binden Sie die Fibern aus Schwanz ein. Der gezeigte Schwanz ist etwas lang, aber richtig für die Demonstration der hier. Sie sehen die schnurgeraden, steifen Fibern und die mögliche Länge des Schwanzes.





Man kann auch eine Nassfliegenhechel mit den Coq de Leon Fibern binden. Wichtig ist dabei, dass der Körper der Fliege konisch ist..Dann legen sich die Fibern beim Einbinden schön nach hinten. Eingebunden werden die Einzelfibern mit der Technik des Verteilens um den Haken. Die Fibern legen sich dabei beim Zusammenziehen schön um den Hakenschenkel. Die Hechel sollte nicht zu nah am Öhr eingebunden werde, da die Windungen zum Einbinden etwas Platz brauchen. Die Windungen sollten direkt vor den konischen Körper beginnen, dann spreizen sich die Fibern entsprechend auf. Auf dem Bild ist das Ganze zur Demonstration übertrieben dargestellt.

Die Fiber eignen sich natürlich auch als Schwinge, wie hier bei der Sedge. Die Fibern sollten möglichst gerade vom Kiel abgerissen werden, damit die Spitzen auf gleicher Höhe liegen. Für Schwingen brauchen Sie die Fibern einer Federseite. Binden Sie die Schwinge direkt vor dem Körper ein und lassen Sie die Hechel bis an den Anfang des Körpers gehen.

Binden Sie ein großes Bündel Fibern auf den Hakenschenkel. Die Fibern nach vorne sollen Hakenschenkellänge haben.

Binden Sie Schwanz und Körper. Der Körper sollte kurz vor dem Flügel enden.

Schneiden Sie den Überstand am Hakenbogen ab. Binden Sie den Flügel hoch (siehe Light Cahill). Trotz der vielen Fibern sieht der Flügel zart aus

Binden Sie hinter dem Flügel die Hechel ein. Legen Sie den Kiel zwischen die Flügel. Wickeln Sie die Hechel und schliessen die Fliege ab. Der Flügel wirkt sehr dezent

